Zusammen geht was – Caritas verbindet Generationen
Auch bei den Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn ist dieser Gedanke längst gelebte Realität. Seit vielen Jahren bringen Ehrenamtliche Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen - im Alltag, im Engagement, im gemeinsamen Tun.
Ein Schuh, der für viele steht
CKD und youngcaritas Dortmund stehen für die JahreskampagneStöcker/ CKD Dortmund
Ein besonderes Zeichen dafür ist in der bundesweiten Kampagne sichtbar geworden: Einer der Schuhe des Kampagnenmotivs stammt von Annegret Stöcker, Ehrenamtliche der CKD aus dem Erzbistum Paderborn. Annegret Stöcker steht beispielhaft für das, was generationenverbindendes Engagement ausmacht: Sie ist offen für Neues, gut vernetzt, humorvoll, wertschätzend - und sie begegnet Menschen jeden Alters auf Augenhöhe.
Ob im Austausch mit jungen Engagierten bei der "Smartphone Sprechstunde" oder im persönlichen Gespräch: Für sie ist Generationenvielfalt keine Herausforderung, sondern eine Bereicherung. Dass sie Teil der bundesweiten Kampagne ist, macht deutlich, wie viel Strahlkraft das Engagement der CKD über das Bistum hinaus hat.
Generationen verbinden - ganz konkret
Annegret Stöcker und Lisa Discher vor dem Wohn- und Altenzentrums St. Barbara im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund.CV Dortmund/Phoebe Schoof
In unseren Konferenzen vor Ort geschieht das Tag für Tag: Wenn Ehrenamtliche mit Jugendlichen kochen, wenn bei Spielenachmittagen zugezogene Familien integriert werden, wenn Lesungsabende Menschen unterschiedlichen Alters ins Gespräch bringen oder wenn Kinder gemeinsam mit älteren Engagierten Vogelkästen bauen. Auch praktische Unterstützung - etwa bei Schulmaterialien - wird so zum Ort der Begegnung zwischen den Generationen.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit der youngcaritas. Junge Menschen bringen neue Perspektiven, andere Fragen und viel Kreativität ein - und profitieren zugleich von den Erfahrungen, Netzwerken und der Haltung der älteren Ehrenamtlichen. Diese generationenübergreifende Kooperation wollen wir auch 2026 gezielt weiter ausbauen und stärken.
"Zusammenhalt fällt nicht vom Himmel"
Unsere Diözesan-Vorsitzende Anne Bartholome betont die gesellschaftliche Bedeutung der Kampagne:
"Gerade in Zeiten, in denen Generationen gegeneinander ausgespielt werden, setzt die Caritas ein klares Zeichen: Zusammenhalt fällt nicht vom Himmel - er entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, einander zuhören und Verantwortung füreinander übernehmen. Das Ehrenamt in den Caritas-Konferenzen zeigt jeden Tag, dass Solidarität über Altersgrenzen hinweg möglich und notwendig ist."
Ein starkes Startsignal
Die Jahreskampagne ist für uns ein bewusstes Startsignal: für neue Ideen, für weitere Kooperationen und für sichtbare Zeichen des Miteinanders. Im Laufe des Jahres wird es bundesweit ein großes Mitmachprojekt geben, bei dem der Kampagnenslogan wortwörtlich aufgegriffen wird: Menschen unterschiedlicher Generationen machen sich gemeinsam auf den Weg. Auch darauf blicken wir mit großer Vorfreude.
Denn eines zeigt sich immer wieder - in kleinen Begegnungen wie in großen Projekten:
Zusammen geht was.