Krankenhausbegleiterinnen nehmen nach Entsendungsfeier ihre Arbeit auf
Vielfältige Schulungen und Gespräche in der Einführungsphase haben ihren Einsatz im Alexianer Klinikum Hochsauerland vorbereitet - jetzt sind die Krankenhausbegleiter*innen mit einer Entsendungsfeier im Beisein von Vertretern des Alexianer Konzerns aus Münster sowie der Stationsleitungen der Standorte Neheim und Hüsten in die künftige Arbeit auf den Stationen entlassen worden. Noch im Monat April wird der unterstützende Dienst im Projekt der Krankenhausbegleitung mit den ersten Freiwilligen starten. Interessierte Damen und Herren sind weiterhin willkommen, die ehrenamtliche Arbeit im Zeichen der Nächstenliebe zu unterstützen. Für das neue Projekt ist Holger Zens-Gerke, stellv. Pflegedirektor am Alexianer Klinikum Hochsauerland, Initiator und erster Ansprechpartner.
Die Entsendungsfeier für die neuen Krankhausbegleiterinnen fand jetzt u.a. im Beisein von Andreas Schoch vom Alexianer Konzern aus Münster, dem stellv. Pflegedirektor Holger Zens-Gerke sowie Pfarrer Daniel Meiworm aus Hüsten statt.Alexianer Klinikum Hochsauerland
"Wir können uns jetzt über elf engagierte Ehrenamtliche freuen, die nun ihre Arbeit aufnehmen möchten", sagte Holger Zens-Gerke in einer Feierstunde zur Entsendung und betonte den Dank der Geschäftsführung des Klinikums für die Bereitschaft zum Engagement. "Die Vorbereitungen für Ihren Einsatz sind gut gelaufen und ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern", so Zens-Gerke weiter. Viele Mitwirkende hätten das Projekt getragen und einen Beitrag zum Gelingen geleistet. Im nächsten Schritt würden sie nun zu einem Teil der Teams auf den Stationen, so der stellvertretende Pflegedirektor. Die Arbeit der einstigen "Grünen Damen und Herren" war durch gesetzliche Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie vollständig zum Erliegen gekommen. Die beharrliche Fürsprache von Holger Zens-Gerke hat das Projekt am Klinikum erfolgreich wiederbelebt und konnte neue Helfer*innen für die nun so genannte Krankenhausbegleitung gewinnen.
Deren ehrenamtliche Arbeit hat künftig viele Facetten und stets die Unterstützung von Patientinnen und Patienten sowie - auf Wunsch - auch deren Angehörigen im Blick. In der Begleitung geht es darum, Menschen in schwierigen Situationen Zeit und Nähe zu schenken. Neben Gesprächen gibt es auch kleine Hilfen, die den Alltag der Patientinnen und Patienten erleichtern können und dadurch einen Beitrag zur Genesung leisten. Verschiedene Schulungen - wie Kommunikations- und Präventionsschulung, Hinweise zu Schweigepflicht und Datenschutz sowie Gespräche zum Ablauf von Besuchen in den Patient*innen-Zimmern - haben die Krankenhausbegleiter*innen dafür bestmöglich vorbereitet.
Pfarrer Daniel Meiworm hielt zur Feier eine Andacht in der Josefs-Kapelle. Aus dem Team des Referates Christliche Ethik, Leitbild und Spiritualität des Alexianer Konzerns in Münster gratulierte Andreas Schoch allen Freiwilligen zum Start des Projektes. "Sie werden jetzt Mitglied der Alexianer Dienstgemeinschaft - herzlich willkommen", sagte Schoch, "ich freue mich auf Ihre Bereitschaft - Sie gehen nun hin, um andere zu unterstützen." Mit einem Gruß sowie einem Geschenk zum Start brachten Edelgard Ostermeier vom Freiwilligendienst Olpe sowie Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Krankenhaus-Hilfe und Benedikt Blank, Referent vom Caritas-Diözesanverband aus Paderborn, ihre Anerkennung für die Helferinnen und die Unterstützung durch die Pflegedirektion zum Ausdruck. "Mit ihrer Arbeit geben sie den Impuls zum Dasein", so Ostermeier, "Patientinnen und Patienten im Krankenhaus wollen gesehen und gehört werden." Wichtig seien Menschen, die sich Zeit nehmen und Raum für Nähe im Alltag bieten. In der Feierstunde überbrachte sie zudem die Gratulation der Bundesarbeitsgemeinschaft sowie der Krankenhaushilfe aus Olpe.
Noch im Verlauf des Monats April und nach der vorerst letzten Schulung der aktuellen Reihe starten die Freiwilligen der Krankenhausbegleitung an den Standorten St. Johannes Hospital und Karolinenhospital des Alexianer Klinikums Hochsauerland - zunächst auf der gastroenterologischen Station sowie der Neurologie. Weitere Stationen haben bereits ihr Interesse bekundet. Zu kommenden Schulungen, die von der Pflegedirektion koordiniert werden, treffen sich die Mitglieder der Krankenhausbegleitung nun immer dienstags, die Einsatzzeiten auf den Stationen erfolgen nach Rücksprache mit den jeweiligen Stationsleitungen und stets so, wie von den Helfer*innen gewünscht. Für Schulungen und Gruppentreffen stehen ihnen Räumlichkeiten am Standort Karolinenhospital zur Verfügung.
Weitere Interessierte an der Krankenhausbegleitung sind herzlich willkommen und können sich unkompliziert bei der Pflegedirektion am Alexianer Klinikum Hochsauerland melden. Ansprechpartner ist Holger Zens-Gerke, stellv. Pflegedirektor, Tel. 02932 952 25 5001 oder Mail an h.zens-gerke@klinikum-hochsauerland.de .
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