Projekte allgemein
Die Arbeit im Wohnviertel und der damit verbundene Besuchsdienst ist die bekannteste Form von Caritasarbeit in der Gemeinde. Aber auch andere Formen, die eher als Projektarbeit bezeichnet werden können, sind in vielen Caritas-Konferenzen üblich.Bei Projekten handelt es sich um Aktionen, die aufgrund einer aktuellen Notlage geplant, an den Bedürfnissen der Zielgruppe ausgerichtet und in verschiedenen Schritten entwickelt werden.
Oft entsteht ein Projekt aus dem Gefühl heraus, etwas für eine bestimmte Zielgruppe zu tun. Vielleicht haben Mitarbeiter/innen im Besuchsdienst Menschen kennen gelernt, die sich über ihre schwierige Situation, über Ungerechtigkeiten oder Benachteiligungen beklagen. Oder die Caritas-Konferenz haben festgestellt, dass bestimmte Personengruppen (z.B. die alten Menschen einer Hochhaussiedlung am Rand der Gemeinde) in der Gemeinde nicht vorkommen.
Zielgruppen von Projektarbeit sind
Menschen am Rand... in unserer Gesellschaft, im Stadtviertel oder im Dorf, in unserer Kirchengemeinde
Menschen, die ausgegrenzt werden oder sich ausgegrenzt fühlen
... weil sie arm, krank, behindert, fremd, einsam, irgendwie anders sind
Menschen, die miteinander in Kontakt gebracht werden können, evtl. mit dem Ziel der Selbsthilfe
... also Menschen mit gleichen Interessen, ähnlichen Lebenssituationen, vergleichbaren Sorgen und Nöten
Aber auch Menschen wie wir, die etwas miteinander tun wollen
Unter dem Punkt Aktuelles Projekt stellen wir hier in regelmäßigen Abständen ein Projektbeispiel aus der Caritasarbeit vor.